Krisenkommunikation professionell planen

Unter dem Titel “Reputation schützen, Schaden begrenzen – fünf Grundregeln für die Planung professioneller Krisenkommunikation” habe ich dieser Tage einen Gastbeitrag zum Blog von Blattert PR beigesteuert.

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Umfrage unter Kommunikationsprofis: Vertrauenskrise klassischer Medien spitzt sich weiter zu

Die Vertrauenskrise der Massenmedien spitzt sich nach Ansicht deutscher Kommunikationsprofis weiter zu. Drei Viertel der Befragten einer aktuellen (nicht-repräsentativen) Umfrage der Agentur Gartner Communications gaben an, die Glaubwürdigkeit „klassischer“ Medien habe in jüngster Zeit abgenommen – ein Anstieg von 15 Prozentpunkten gegenüber einer vergleichbaren Erhebung im November 2015.

Pressegrafik Umfrage Gartner Communications

Glaubwürdigkeitskrise klassischer Medien spitzt sich zu

Besonders schlecht schneidet in absoluten Zahlen das öffentlich-rechtliche Fernsehen ab. 70 Prozent der befragten Öffentlichkeitsarbeiter bescheinigen ARD und ZDF, bei relevanten Zielgruppen deutlich an Glaubwürdigkeit ein­gebüßt zu haben. Das sind zehn Prozentpunkte mehr als vor gut einem Jahr. Auf relativer Basis haben die Nachrichtenmagazine am deutlichsten verloren, mit einem Anstieg von 20 Prozentpunkten auf nunmehr 60 Prozent.

Öffentlich-Rechtliches Fernsehen verliert am stärksten an Glaubwrürdigkeit

In der eigenen Praxis beklagen die befragten PR-Profis insbesondere, dass viele Journalisten nicht ergebnisoffen recherchierten. Mehr als zwei Drittel sind der Ansicht, Journalisten gingen an Themen häufig mit vorgefassten Meinungen heran und wollten mit Statements, die sie bei Unternehmen anfragen, in erster Linie bereits fest­stehende Geschichten untermauern.

Als Konsequenz gewinnt in der eigenen Kommunikationsarbeit die direkte Interaktion mit relevanten Stakeholdern weiter an Bedeutung. Gleichzeitig scheint sich in der Medienarbeit die Strategie zu etablieren, einzelne „klassische“ Formate gezielt zu vermeiden. Rund ein Drittel der Befragten gibt an, diesen Weg zu verfolgen – eine Verdoppe­lung gegenüber der ersten Untersuchung.

„Der anhaltende Vertrauensverlust klassischer Massenmedien verlangt neue Ansätze auf strategischer und taktischer Ebene“, sagt Ulrich Gartner, Inhaber von Gartner Communications. „Die konkreten Implikationen muss man für jedes Unternehmen individuell bestimmen. Generell jedoch wird der Instrumentenkasten vielfältiger, und digitale Formen der Interaktion gewinnen weiter an Bedeutung.“

 

Gartner Communications hat zwischen dem 1. Dezember 2016 und dem 26. Januar 2017 36 PR-Profis online befragt. Der Fragebogen war identisch mit einer Umfrage, die im November 2015 durchgeführt wurde. Der komplette Report kann angefordert werden unter beratung@gartnercommunications.com.

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Ohne Ziel und Inhalt? Kommunikation der Bundesregierung in der Flüchtlingskrise

Grundkurs Unternehmenskommunikation: Das langfristige Ziel strategischer Kommunikation ist der Aufbau von Vertrauen. Dazu bedarf es unter anderem spezifischer Botschaften, die in geeigneter Form transportiert werden.

Klingt selbstverständlich? Scheint aber bei der Bundesregierung noch nicht angekommen zu sein, wenn man den Einschätzungen einer Reihe deutscher Kommunikationsprofis glaubt. In einer Blitzumfrage unter 36 PR- und PA-Spezialisten waren sich 80 Prozent einig: Die Art und Weise, wie das Thema behandelt wird, “trägt zum Verlust von Vertrauen in der Bevölkerung bei”. Wesentliche Gründe dafür liegen wohl darin, dass “die Kommunikation nicht deutlich macht, welche Ziele die Regierung mit ihrem Handeln verfolgt” (60%) und “die Kommunikation keine konkreten Lösungsansätze beschreibt” (70%).

Angesichts der Tragweite des Problems ist das alarmierend – findet beispielsweise auch Kollege Klaus Weise. Er erklärt in der W&V die Kommunikationsstrategie der Kanzlerin für “grob fahrlässig”. Ich persönlich frage mich, ob es überhaupt eine Strategie gibt, die diesen Namen verdient.

Interessierte können die Ergebnisse unserer Umfrage per Email an beratung@gartnercommunications anfordern.

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Eroding trust in media reporting provides challenge for PR

logo_ipraDeclining trust in media reporting has led many corporate communicators to rethink how they deal with enquiries from journalists – a topic I’ve looked into a bit more closely by invitation of IPRA. Find the full article here.

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Holmes Report – Top Crises of 2015

holmes-report-logoIn his 2015 review, Paul Holmes provides an overview of, and insights into the major corporate crises from a communications point-of-view.

I had the honor of contributing a tiny bit. http://ow.ly/XHBWS

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InfiniteLatitude enters Russia

InfiniteLatitude, an international network of senior corporate communications consultants, is expanding its European reach into Russia by adding AG PR, based in Moscow, as a new partner.

 
AG PR specializes in integrated PR programs in the areas of corporate and brand communication. Principal Anna Gribkova has about 12 years of professional experience including in-house positions at LG Electronics and Anheuser-Busch InBev.

 
The InfiniteLatitude network currently covers twelve markets in Europe and North America: Austria, Belgium, Canada, France, Germany, Italy, Poland, Spain, Russia, Switzerland, the UK and the US.

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PR-Beraternetzwerk InfiniteLatitude jetzt auch in Russland präsent

InfiniteLatitude, ein internationales Beraternetzwerk für Unternehmenskommunikation, erweitert seine europäische Präsenz mit AG PR als neuem Partner in Moskau.

 
AG PR ist auf integrierte PR-Programme im Bereich Unternehmens- und Markenkommunikation spezialisiert. Gründerin Anna Gribkova hat rund zwölf Jahre Erfahrung in professioneller Kommunikation, darunter Stationen bei LG Electronics und Anheuser-Busch InBev in Russland.

 
Das Netzwerk InfiniteLatitude, gegründet im Jahr 2012 von Gartner Communications in Frankfurt, deckt derzeit zwölf Märkte in Europa und Nordamerika ab: Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada, Österreich, Polen, Russland, die Schweiz, Spanien und die Vereinigten Staaten.

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