Augen zu und durch? Krisenteams sind nicht auf Social-Media-Attacken vorbereitet

Obwohl Unternehmenskommunikatoren die hohe Bedeutung von Social Media in Krisensituationen erkennen, sind die wenigsten auf Attacken im Internet vorbereitet. Diesen Schluss legt eine aktuelle Umfrage unter internationalen Kommunikationsprofis nahe.

Jeder sieht, dass Social Media wichtig sind: auf einer Skala von eins bis zehn bewerteten die befragten Kommunikatoren in Unternehmen die Bedeutung von Social Media in Krisen mit sieben. Zwei Drittel glauben, dass sie noch wichtiger werden. Wer aber glaubt, die Unternehmen würden sich dementsprechend vorbereiten, der irrt: nur ein Fünftel der Befragten gibt an, seine Organisation habe definierte Strukturen und Prozesse zum Krisenmanagement von Social Media .Zum Vergleich: 85 Prozent sind auf den Umgang mit traditionellen Medien professionell vorbereitet.

Offenbar sitzen viele Unternehmen auf Social-Media-Zeitbomben, ohne das nötige Werkzeug, sie zu entschärfen. Angesichts der Geschwindigkeit, mit der sich Nachrichten im Netz verbreiten, ist es zu spät, Reaktionen erst dann zu definieren, wenn die Krise bereits da ist. Welcher Blogger oder Nutzer von Facebook, Twitter und Youtube wartet auf ein offizielles Statement, bevor sie ihre Meinung öffentlich machen?

Zur Umfrage: Zwischen dem 16. Juli und dem 12. August füllten 91 PR-Profis aus Unternehmen und Agenturen in 31 Ländern, die überwiegende Mehrzahl davon in Führungspositionen, einen Online-Fragebogen auf www.surveymonkey.com aus.

Der komplette Report ist abrufbar per Email an ulrich.gartner@gartnercommunications.com

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