Ohne Ziel und Inhalt? Kommunikation der Bundesregierung in der Flüchtlingskrise

Grundkurs Unternehmenskommunikation: Das langfristige Ziel strategischer Kommunikation ist der Aufbau von Vertrauen. Dazu bedarf es unter anderem spezifischer Botschaften, die in geeigneter Form transportiert werden.

Klingt selbstverständlich? Scheint aber bei der Bundesregierung noch nicht angekommen zu sein, wenn man den Einschätzungen einer Reihe deutscher Kommunikationsprofis glaubt. In einer Blitzumfrage unter 36 PR- und PA-Spezialisten waren sich 80 Prozent einig: Die Art und Weise, wie das Thema behandelt wird, “trägt zum Verlust von Vertrauen in der Bevölkerung bei”. Wesentliche Gründe dafür liegen wohl darin, dass “die Kommunikation nicht deutlich macht, welche Ziele die Regierung mit ihrem Handeln verfolgt” (60%) und “die Kommunikation keine konkreten Lösungsansätze beschreibt” (70%).

Angesichts der Tragweite des Problems ist das alarmierend – findet beispielsweise auch Kollege Klaus Weise. Er erklärt in der W&V die Kommunikationsstrategie der Kanzlerin für “grob fahrlässig”. Ich persönlich frage mich, ob es überhaupt eine Strategie gibt, die diesen Namen verdient.

Interessierte können die Ergebnisse unserer Umfrage per Email an beratung@gartnercommunications anfordern.

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Eroding trust in media reporting provides challenge for PR

logo_ipraDeclining trust in media reporting has led many corporate communicators to rethink how they deal with enquiries from journalists – a topic I’ve looked into a bit more closely by invitation of IPRA. Find the full article here.

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Holmes Report – Top Crises of 2015

holmes-report-logoIn his 2015 review, Paul Holmes provides an overview of, and insights into the major corporate crises from a communications point-of-view.

I had the honor of contributing a tiny bit. http://ow.ly/XHBWS

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InfiniteLatitude enters Russia

InfiniteLatitude, an international network of senior corporate communications consultants, is expanding its European reach into Russia by adding AG PR, based in Moscow, as a new partner.

 
AG PR specializes in integrated PR programs in the areas of corporate and brand communication. Principal Anna Gribkova has about 12 years of professional experience including in-house positions at LG Electronics and Anheuser-Busch InBev.

 
The InfiniteLatitude network currently covers twelve markets in Europe and North America: Austria, Belgium, Canada, France, Germany, Italy, Poland, Spain, Russia, Switzerland, the UK and the US.

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PR-Beraternetzwerk InfiniteLatitude jetzt auch in Russland präsent

InfiniteLatitude, ein internationales Beraternetzwerk für Unternehmenskommunikation, erweitert seine europäische Präsenz mit AG PR als neuem Partner in Moskau.

 
AG PR ist auf integrierte PR-Programme im Bereich Unternehmens- und Markenkommunikation spezialisiert. Gründerin Anna Gribkova hat rund zwölf Jahre Erfahrung in professioneller Kommunikation, darunter Stationen bei LG Electronics und Anheuser-Busch InBev in Russland.

 
Das Netzwerk InfiniteLatitude, gegründet im Jahr 2012 von Gartner Communications in Frankfurt, deckt derzeit zwölf Märkte in Europa und Nordamerika ab: Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada, Österreich, Polen, Russland, die Schweiz, Spanien und die Vereinigten Staaten.

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Vertrauen deutscher PR-Profis in klassische Medien sinkt

Das Vertrauen in traditionelle Medien sinkt auch unter deutschen PR-Profis. In einer aktuellen Umfrage der Kommunikationsberatung Gartner Communications sagen rund 60 Prozent der Teilnehmer, die Glaubwürdigkeit klassischer Medien bei relevanten Zielgruppen habe in jüngster Zeit abgenommen.

75 Prozent sind der Meinung, der Glaubwürdigkeitsverlust betreffe nicht nur die politische Berichterstattung, sondern habe auch Auswirkungen auf die Unternehmens- und Markenkommunikation. Die Mehrheit der Befragten (60%) betrachtet diese Entwicklung als generell problematisch für professionelle Öffentlichkeitsarbeit.

Als weitgehend stabil wird das Vertrauen in Fachmedien bewertet, während dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen am häufigsten ein Vertrauensverlust attestiert wird.

Einseitige Berichterstattung
Die skeptische Haltung scheint sich nicht zuletzt aus eigenen negativen Erfahrungen zu speisen. Acht von zehn Befragten stimmen der Aussage zu, Journalisten gingen „häufig mit vorgefassten Meinungen an ein Thema heran“. Ebenso viele teilen die Einschätzung, bei Medienanfragen stehe die Geschichte häufig bereits fest und angefragte Statements dienten „eher der Untermauerung dieser Geschichte als einer ergebnisoffenen Recherche.” Immerhin die Hälfte der PR-Profis empfindet Medienberichterstattung in der eigenen Arbeit zunehmend als einseitig oder voreingenommen.

Mehr direkte Interaktion und eigene Plattformen
Konsequenzen aus dieser Konstellation werden auf taktischer und strategischer Ebene gezogen. So gaben 45 Prozent der Befragten an, sie würden, aufgrund vorhersehbar tendenzieller Berichterstattung, zunehmend mediale Stellungnahmen verweigern bzw. ihren Kunden dies empfehlen.

80 Prozent reagieren mit Anpassungen ihrer Strategie zulasten klassischer Medienarbeit. Besonders forciert werden die direkte Interaktion mit Zielgruppen über Social Media (rund 65 Prozent) und der Ausbau eigener journalistischer Inhalte im Bereich Corporate Publishing (rund 55 Prozent – wobei Mehrfachnennungen möglich waren).

Das Vertrauen in traditionelle Medien sinkt auch unter PR-Profis - das zeigt eine aktuelle Umfrage der Kommunikationsberatung Gartner CommunicationsGartner Communications hat 78 PR-Profis vom 10. bis 26. November 2015 online befragt. Der komplette Report kann angefordert werden unter beratung@gartnercommunications.com

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“Lügenpresse” und PR – hat der Glaubwürdigkeitsverlust traditioneller Medien Auswirkungen auf die PR?

Es wird viel diskutiert über den Vertrauensverlust traditioneller Medien, gipfelnd in dem polemischen Vorwurf der “Lügenpresse”. Uns interessiert, ob diese Entwicklung Auswirkungen auf die Öffentlichkeitsarbeit von Institutionen hat; schließlich spielt ja die Reputation von Mittlermedien für die Glaubwürdigkeit der eigenen Botschaften eine wichtige Rolle.

Hier geht’s zur entsprechenden Umfrage für PR-Profis.

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